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Händetrocknen mit 640 km/h

Keine heiße Luft mehr - Dyson revolutioniert Händetrockner-Technologie durch Hochgeschwindigkeit

38 Sekunden dauert es im Schnitt, bis die Hände nach dem Waschen mit herkömmlichen Händetrocknern vollständig getrocknet sind. „Zu lange“, fand der englische Erfinder James Dyson. Eine aktuelle Studie des Markt- und Meinungsforschungsinstituts Research Now im Auftrag von Dyson gibt ihm Recht: 78 Prozent aller Deutschen nehmen sich in öffentlichen Toiletten nicht die Zeit, ihre Hände vollständig zu trocknen. Mit dem Dyson Airblade hat das Unternehmen nun einen Händetrockner entwickelt, der die Hände innerhalb von nur zehn Sekunden vollständig trocknet. „Anstatt auf ärgerlich langsame Verdunstung zu setzen, erzeugt der Airblade einen Luftstrom, der mit 640 km/h auf die Hände geblasen wird“, erläutert Dyson die Besonderheit seines Händetrockners.

Entstanden ist der Airblade durch einen Zufall. In der Ideenschmiede des Unternehmens in Malmesbury, UK, in der Dyson zusammen mit 500 Ingenieuren und Wissenschaftlern an neuen Produkten tüftelt, machte ein Ingenieur eine interessante Entdeckung. „Wir waren mit der Untersuchung des Luftflusses bei Staubsaugern beschäftigt“, erzählt James Dyson. „Ein Mitarbeiter hielt seine nassen Hände vor einen Hochgeschwindigkeitsstrom ungeheizter Raumluft, wo sie innerhalb von Sekunden trockneten. Uns war sofort klar, dass wir damit die Handtrocknung revolutionieren werden.“

Tausende Entwicklungsstunden später löst der Dyson Airblade die herkömmliche Händetrockner-Technologie der letzten 60 Jahre ab. In seinem Inneren rotiert der Dyson Digital Motor, ein kleiner, langlebiger, energiesparender Motor ohne Bürsten. Mit 88.000 Umdrehungen pro Minute dreht sich dieser fast fünf mal schneller als ein Formel 1-Motor. Er produziert ausreichend Luftdruck, so dass der Airblade die Hände ohne zusätzliche Wärme trocknen kann. Dabei ist der Dyson Airblade mehr als eine Technik-Spielerei: Herkömmliche Händetrockner blasen mit der warmen Luft auch Bakterien und Fäkalkeime der umgebenden Waschraumluft auf die Hände. Werden diese nicht vollständig getrocknet, steigt das Risiko der Kreuzkontaminierung um das 1.000-fache. Auch in puncto Energie setzt der Dyson Airblade neue Maßstäbe. Er ist bis zu 80 Prozent sparsamer als herkömmliche Händetrockner und tut so nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel gut.

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Händetrocknen mit 640 km/h

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