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Händetrocknen im Deutschen Museum
mit 640 Kilometer pro Stunde

Besucher des Deutschen Museums in München können ihre Hände ab sofort mit dem Dyson Airblade, dem schnellsten, hygienischen elektrischen Händetrockner trocknen.

Das Deutsche Museum in München ist eines der größten und bedeutendsten naturwissenschaftlich-technischen Museen weltweit. Den Besuchern des Museums wird nun auch eine technische Innovation in der Waschraumhygiene geboten: Der Dyson Airblade, ein Händetrockner, der die Hände durch einen Luftstrom mit einer Geschwindigkeit von 640 Kilometer pro Stunde in nur 10 Sekunden trocknet. Der Dyson Airblade ist allerdings kein Ausstellungsstück. Er wurde in den beiden am stärksten genutzten Toiletten im ersten Obergeschoss des Deutschen Museums installiert und kann dort von allen Besuchern ausprobiert werden.

Die Idee zum Dyson Airblade entstand durch einen Zufall. In der Ideenschmiede des britischen Erfinders James Dyson in Malmesbury, in der Dyson zusammen mit 400 Ingenieuren und Wissenschaftlern ständig an neuen Produkten tüftelt, machte ein Ingenieur eine interessante Entdeckung. „Wir waren mit der Untersuchung des Luftflusses bei Staubsaugern beschäftigt“, erzählt James Dyson. „Ein Mitarbeiter hielt seine nassen Hände vor einen Hochgeschwindigkeitsstrom ungeheizter Raumluft, wo sie innerhalb von Sekunden trockneten. Uns war sofort klar, dass wir damit die Handtrocknung revolutionieren werden.“

Dyson Airblade: Innovative Technik für hygienisches Händetrocknen

Mit der schnellen Trocknungszeit löst der Airblade nämlich ein grundsätzliches Problem beim Händetrocknen: 38 Sekunden benötigt ein herkömmlicher elektrischer Händetrockner im Durchschnitt, bis die Hände nach dem Waschen vollständig trocken sind. Viel zu lange, denn die meisten Menschen nehmen sich in öffentlichen Toiletten nicht die Zeit, ihre Hände komplett zu trocknen. „Anstatt auf ärgerlich langsame Verdunstung zu setzen, erzeugt der Airblade einen Luftstrom, der mit 640 Kilometer pro Stunde auf die Hände geblasen wird“, erläutert Dyson die Besonderheit seines Händetrockners.

Dabei ist der Dyson Airblade mehr als eine Technik-Spielerei: Herkömmliche Händetrockner geben mit der warmen Luft auch Bakterien und Fäkalkeime der Waschraumluft auf die Hände ab. Werden diese nicht vollständig getrocknet, steigt das Risiko der Kreuzkontaminierung um das 1.000-fache. Beim Airblade entfernt ein Filter über 99,9 Prozent der Bakterien aus der Luft, bevor diese auf die Hände trifft. Das britische Royal Institute of Public Health bewertete den Dyson Airblade deshalb als „maßgeblichen Fortschritt in der Technologie und Hygiene von Händetrocknern“.

Im Mai 2007 wurde der Dyson Airblade Händetrockner in Großbritannien auf den Markt gebracht. In Deutschland ist der Airblade seit Oktober 2007 erhältlich und kommt vor allem in der Gastronomie, in Hotels und in Museen zum Einsatz. So können sich beispielsweise die Besucher der Neuen Nationalgalerie, Berlin, des Europaparks Rust oder auch der Fischauktionshalle, Hamburg die Hände auf hygienische und dabei schnelle Weise trocknen.

Dyson – das Unternehmen

Das 1993 in Großbritannien gegründete Unternehmen Dyson revolutionierte die seit 1901 praktisch unveränderte Staubsaugertechnologie. James Dyson entwickelte den Dyson Staubsauger ohne Saugkraftverlust bereits Ende der 1970er Jahre, weil es ihn frustrierte, dass sein herkömmlicher Staubsauger verstopfte und an Saugkraft verlor. Die patentierte Dyson Cyclone Technologie kommt ganz ohne Beutel oder Filter aus, die den Luftstrom blockieren. Inzwischen hat Dyson weltweit über 20 Millionen Staubsauger verkauft, beschäftigt rund 2.000 Mitarbeiter und ist in über 45 Ländern präsent.

Dyson ist ein besonders forschungs- und entwicklungsstarkes Unternehmen. Fast jeder dritte Mitarbeiter arbeitet in Forschung und Entwicklung. Im Zentrum aller Überlegungen steht die Frage: Können wir existierende Produkte besser machen? Damit wurde die Grundlage für die Einführung innovativer Produkte gelegt wie dem Händetrockner Airblade, der nasse Hände hygienisch und doppelt so schnell wie herkömmliche Händetrockner trocknet.

Dyson Airblade Händetrockner

Der Dyson Airblade Händetrockner trocknet Hände vollständig in nur zehn Sekunden und verbraucht – angetrieben vom Dyson Digitalen Motor, einem langlebigen energieeffizient geschalteten Reluktanzmotor – im Vergleich zu gewöhnlichen Warmluft-Händetrocknern bis zu 80 Prozent weniger Energie. Die Motor-Leistung liegt bei 1.600 Watt, im Standby-Modus wird weniger als 1 Watt verbraucht. Konventionelle Händetrockner haben demgegenüber einen Standby-Verbrauch von bis zu 8 Watt und benötigen mit ihren Heizelementen bis zu 2.400 Watt. Der digitale Motor des Airblade dreht sich mit 88.000 Umdrehungen pro Minute schneller als ein Formel 1-Motor und erzeugt einen Luftstrom, der mit rund 644 Kilometern pro Stunde fließt. Die ungeheizte Luft wird durch einen 0,3 Millimeter breiten Spalt geführt. Der Luftstrom arbeitet wie ein unsichtbarer Scheibenwischer, der die Nässe von den Händen wischt und diese vollständig trocken hinterlässt. Die HEPA-Filtrierung entfernt über 99,9 Prozent der Bakterien aus der Luft, bevor diese auf die Hände geblasen wird.

Fotos senden wir Ihnen auf Wunsch gerne zu.

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